Ein Überblick über die Shiatsu Geschichte

DIE WURZELN DES SHIATSU

Die Shiatsu Geschichte reicht zurück zu den Anfängen der fernöstlichen Medizin. Denn in China und Japan war die manuelle Therapie ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Behandlung. Mit der Zeit verlor die Massage aber ihre ursprüngliche Bedeutung. und degradierte zu einer reinen Entspannungsmassage der Höfe und Badehäuser. Um sich als seriöse Therapieform von den Masseuren abzugrenzen, gründete eine Gruppe von Therapeuten 1925 die Shiatsu Therapists´ Association und führte Shiatsu als offiziellen Namen ein.

Shiatsu Geschichte

Mittlerweile hatte die westliche Kultur Japan erreicht und beeinflusste alle Lebensbereiche. Ebenso beschränkte sich einer der wichtigsten Vertreter des Shiatsu, Tokujiro Namikoshi, in seinem Stil auf westlich-wissenschaftliche Ansätze. Außerdem verwendete er anstelle ganzer Meridianverläufe einzelne Akupunkturpunkte, die er durch ihre anatomische Lage charakterisierte. Seine Schule hatte sogar als einzige die offizielle Lizenz Shiatsu zu unterrichten.

Eine weitere wichtige Persönlichkeit für die Shiatsu Geschichte war Shizuto Masunaga. Er entwickelte das sogenannte Zen Shiatsu. Denn er empfand es als wichtig, sich wieder den Wurzeln des Shiatsu, also dem reichen Wissen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) zuzuwenden, und dieses zu erforschen. Er hatte Psychologie studiert und schuf eine Verbindung von TCM, westlicher Physiologie und Psychologie. Überdies bezog er die vollständigen Meridianverläufe in seine Behandlung ein und erweiterte das Meridiansystem sogar erheblich. Shizuto Masunaga und seine Schüler brachten Shiatsu in den Westen.

Heutzutage werden in Japan hauptsächlich der Stil von Namikoshi praktiziert, im Westen der von Masunaga. Die wichtigsten Vertreter des Shiatsu leben außerhalb von Japan. So verwundert es nicht, dass die Weiterentwicklung dieser Therapieform vor allem im Westen erfolgt.

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